Das Konzept und die Gesamtausrichtung

Die Ideen der Reggio- und der Montessori-Pädagogik sind grundlegend für das Konzept des Familienzentrums. Ausgehend von dem Kind finden Kinder, Eltern und Pädagogen im Familienzentrum einen Ort der Begegnung und der Beteiligung an der Entwicklung der Kinder und an der Gesellschaft.

Das Konzept der Reggio-Pädagogik hat sich aus dem sozialen Raum, aus der Tradition und Kultur der norditalienischen Stadt Reggio-Emilia entwickelt, weil dort Kinder von Beginn an am öffentlichen Leben beteiligt werden. Im Vordergrund stehen die Bedürfnisse und Interessen der Kinder. Eltern, Erzieherinnen und Kinder gehen partnerschaftlich miteinander um. Es ist wichtig, das Wohlbefinden aller Beteiligten zu fördern. Die Kindertagesstätte und das Familienzentrum werden zu einem Ort, an dem sich alle Beteiligten einbringen und wechselseitig anregen und fördern.

Maria Montessori stellte das Kind mit seinen Lern- und Entwicklungsbedürfnissen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und wies den Erwachsenen die Aufgabe zu, an seiner Seite unterstützend zu wirken. „Hilf mir, es selbst zu tun“ ist ein Leitsatz von Maria Montessori. Achtung dem Kind gegenüber, das Vertrauen in seine Selbstständigkeit und in seine Entwicklungspotentiale prägen die emotionale Umgebung. Durch die Angebote des Familienzentrums wird dieser Ansatz, der in der Kita mit Leben gefüllt wird, auch für Eltern erfahrbar und ermöglicht ein noch stärkeres Miteinander von Kindern, Eltern und Pädagoginnen.